Oper
Der Begriff der Oper kommt aus dem Italienischen „opera in musica“ und bezeichnet eine musikalische Gattung des Theaters, in der eine szenisch-dramatische Handlung mit Hilfe der Musik zum Ausdruck gebracht wird. Dabei liefern zur Zeit der Klassik klassische Dramen, von zum Beispiel Schiller (Don Carlos), Goethe (Werther) oder Shakespear (Othello) die Vorlagen für die Oper. In der Epoche des Barocks hingegen, waren es griechisch-mythologische Themen, die die Grundlage der Oper bildeten. In jedem Fall sind es emotional geladene Werke, die mit einem zugespitzten Handlungsverlauf ideal für eine Oper sind, um große Gefühle durch Musik zu transportieren. Das Schicksal der Protagonisten steht im Mittelpunkt des Geschehens und wird für den Zuhörer erlebbar gemacht. Durch die Symbiose der Stilelemente der Oper Musik, Dichtung, Schauspiel, Tanz, Bühnenbild, Beleuchtung, Maske und Kostüme wird der emotionale Eindruck verstärkt. Da die Vielfalt der zusammenwirkenden Künste eine große Bandbreite der Gestaltung von Opern beinhaltet, kennt die Musikgeschichte zahlreiche Ausprägungen. In der Oper wird die Musik zum Träger von Gefühlen und Handlungen und dient nicht allein der Untermalung.